Stammtisch Solo im Fanes-Sennes Gebiet der Dolomiten. August 2008
Gruppe im Sennes Gebiet
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Wie
alljährlich wurde auch in diesem Jahr wieder
eine Mehrtages-wanderung des Stammtisches SOLO im Männergesangverein
„Eintracht“ durchgeführt. Das Ziel der Reise war die Sennes-Hütte auf Über
Kufstein, Kitzbühel, Pass-Thurn und Felbertauern ging es weiter über den
Staller-Sattel in das Rautal zur Pederü-Hütte. Unterwegs wurden in Antholz die
Biathlonanlagen besichtigt. Nach dem
Verladen des Gepäcks auf ein Geländefahrzeug ging es für die Wanderer richtig
los. Auf
einer alten Militärstraße mit engen Kehren und einer maximalen Steigung von
35% wanderten wir steil bergauf. Alle waren froh als die Fodara-Hütte auf 1.980
Metern in Sicht kam und eine Pause winkte. Frisch gestärkt
konnten somit die letzten Höhenmeter bis zur Sennes-Hütte in Angriff
genommen werden. Am
Morgen des zweiten Tages ging es nach dem Frühstück bergab bis zur Ria-Stua-Hütte
(Ital. Alpenverein). Hier wurde kurz gerastet und weiter führte der Weg zur
Fodara-Hütte. Eine längere Rast wurde von einigen genutzt, ausgiebig das Handy
zu benutzen, was sonst kaum möglich war. Zurück zur Sennes-Hütte ging es
teilweise auf dem Fahrweg. Das
Ziel am dritten Tag war der 2.810 Meter hohe Seekofel und die Seekofelhütte.
Ein paar Unentwegte machten sich auf den schwierigen Aufstieg, wobei einer es
sogar geschafft hat. Als
alle wieder vereint waren ging es Richtung Sennes-Hütte, vorbei am Fosses-See.
Dieser lud zu einer Wanderpause gerade zu ein. Ausge-ruht ging es dann weiter. Der
vierte Tag war dann doch recht anstrengend und auch lange. Wir wanderten morgens
los in die Seitenbachscharte. Über Geröll und Felsen ging es doch recht steil
hinunter ins Tal. Dort angekommen wurde auf der Grünwaldalm gerastet und das
Mittagessen eingenommen. Weiter führte der Weg zum Pragser-Wildsee auf 1.496
Metern Höhe - oder auch Tiefe. Dann stand uns ein Aufstieg mit über 700 Höhenmetern
bevor. Kaum
hatte man gedacht, die Höhe sei erreicht, gab es erneut einen steilen Anstieg.
Es war teilweise kaum ein Pfad oder gar ein Weg zu sehen. Nach ca. 4 Stunden
war dann endlich die Seekofelhütte erreicht und die Wanderer konnten
sich stärken, bevor dann die letzten (Kilo) Meter in Angriff genommen wurden. Im
Rahmen der Hüttenruhe wurde abends auch hin und wieder ge-sungen, einmal mit
Unterstützung einer Gruppe aus Niederösterreich. Am
5. und letzten Tag wurde wieder das Gepäck verladen und die Wandergruppe machte
sich auf den steilen Rückweg zur Pederü-Hütte. Dank
umsichtiger Planung und Organisation, besonders durch Heinz-Norbert Balser,
waren es schöne aber auch anstrengende Tage in Südtirol. |